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Urlaub Kultur

Siamesische Lektüre
(Thailand, 2011)

In Thailand gibt es besonders viele chillige Restaurants und Hotellobbys, die zum lesen einladen. Wenn man allerdings mit Freundin und Netbook reist wird das tägliche Lektürezeitfenster relativ klein und dann noch so einen schwierigen Klopper wie den Saramargo, dann gibt es sogar ein paar Tage, wo man nur zwei Seiten weiter kommt. Insgesamt war die Ausbeute empfehlenswert hochwertigen Lesestoffs in Thailand aus all den genannten Gründen diesmal nicht so üppig.

Christopher G. Moore "Nana Plaza" (Cold Hit)



Nana Plaza ist der sechste Fall des Vincent Calvino, eines New Yorker Expat der in Bangkok eine Art Detektei betreibt. Moores Serie ist unter Bangkok-Fans schon so eine kleine Institution und die Hauptfigur ist Inbegriff einer Obsession zur Thaihauptstadt mitsamt allen Inkompatibilitäten. Calvino ist eine globalisierte Version von Raymond Chandlers übelgelaunten Philip Marlow, des klassischen Privatschnüfflers, der auf ziemlich glanzlose Weise in einer ziemlich glanzlosen Welt die Jobs seiner dubiosen Auftraggeber angeht ohne dabei jeglichen Anspruch an sich selbst zu verlieren... Moore dekliniert in seinen Romanen so ziemlich alle echten und möglichen Situationen durch, in die der Farang (Ausländer in Thailand) zu gelangen vermag und bleibt dabei präzise beschreibend und immer auch humorvoll. Die Stories sind nicht von schlechten Eltern: komplexe Plots mit vielen Andeutungen und Wendungen, Action und Kurzweiligkeit sind Programm und so ganz nebenbei erfährt man mehr über Thailand und seine Leute (und nicht nur die Farangs), als aus manchem Reisebuch. In Bangkok sterben junge amerikanische Backpacker mit der Heroinnadel im Arm, kein Zufall sondern System, meint Calvino, während er ein Reihe miesbezahlter Jobs erledigt, die ihn in Bangkoks Rotlichtviertel treiben. Umso mehr wundert er sich, als er einen unfassbar gut dotierten Job bekommt um einen Anwalt aus L.A. Zu beschützen, während dieser in Bangkok "Geschäfte" macht... wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt. Genügend Gegebenes jedenfalls um einen Plot zu entfalten, der auf 300 Seiten spannend und witzig ist. Danach habe ich mir im Gebrauchtbuchhandel der siamesischen Backpackerszene gleich noch zwei weitere Calvino-Bücher in Englisch gekauft. Zum Schluß (und zur eigenen Erinnerung) eine kleine Liste: 1. Spirit House [Haus der Geister], 2. Asia Hand, 3. Zero Hour in Phnom Penh [Stunde Null in Phnom Penh], 4. Comfort Zone, 5. The Big Weird, 6. Cold Hit [Nana Plaza], 7. Minor Wife, 8. Pattaya 24/7, 9. Paying Back Jack, 10. The Corruptionist, 11. 9 Gold Bullets.

Andrew Hutchinson "Rohypnol" 2007



Ein Buch aus Australien. Rohypnol ist im Grunde ein Gewaltporno, der sich den Anschein gibt etwas über die Jugendkultur der Gegenwart mitzuteilen und von ein paar schwärmerischen Kritikern in der Tradition von Clockwork Orange gesehen wird. Beiden Ansprüchen werden Story und Stil nicht gerecht. Der Ich-Erzähler, ein missratenes bösartiges Schulkind am Rande der Volljährigkeit, hängt mit seinen Kumpanen Thorley, Troy, Uncle und Harris rum und terrorisiert die Welt, insbesondere darauf spezialisiert Frauen, die mit dem namensgebenden Rohypnol betäubt sind, abzuschleppen. Dass die verwöhnten bad kids auch sonst unmotivierter Weise alles kaputt machen (grundlose Gewalt - beziehunsgweise und noch verstörender: in sich selbst begründete - ist wohl die Assoziation zum Clockwork) wird in den Rahmen einer Pseudo-Jugend-Subkultur (New Punk) gepresst. Nun weiß ich ja nicht, wie es bei den Aussies wirklich zugeht, aber die soziologische Anmutung von Hutchinsons Gewaltorgien sind teilweise dann schon wieder etwas zum Lachen: sicher laufen in Down Under zahlreiche aufgepumpte Bauernjungs rum aber der New Punk, der entsteht höchstens in grauen englischen Arbeiterstädten (oder vielmehr: gar nicht) und nicht unter der Sonne Australiens... dann doch lieber Surfer.

Wolf Haas "Auferstehung der Toten" 1996



Die Brenner-Krimi-Romane von Wolf Haas sind ein originelles austrisches (nicht australisches) Stück Gegenwartskultur. Der abgewrackte Ex-Bulle Brenner ermittelt dabei unter den verschrobenen Charakteren in der österreichischen Provinz. Zwei der Bücher (Auferstehung der Toden, Der Knochenmann, Komm süßer Tod, Silentium, Wie die Tiere, Das ewige Leben, Brenner und der liebe Gott) sind auch schon überragend verfilmt worden. Dabei hält sich Haas an den allwissenden Erzähler, der konsequent in der zweiten Person spricht (da musst du wissen, dass...) und besonders exzessiv die langen inneren Monologe des Brenner mit detailreichen, teils absurden Rückblicken in dessen mittelmäßig erfolgreiche Biographie spickt. Hast du dich an diesen Stil erstmal gewöhnt, dann fängst du schon bald selbst an so zu reden. Natürlich fällt dir nicht im Traum ein, was für exzentrische und (wenigstens für uns Piefkes) authentische Typen dem Brenner während seiner Ermittlung begegnen: also von dem Autor ausgedacht worden sind, ein uriger Cocktail aus Musikantenstadtl und Agatha Christie. In der Auferstehung ist dem Lift Lois das unvorstellbare passiert, da sitzen plötzlich zwei Leichen in dem Lift, übrigens einer der ersten damals in Zell unweit des Großglockners, wo jetzt Dutzende sind und es ist sogar noch ein Einsitzer gewesen, das ist dem Alois in 20 Jahren noch nicht passiert und Hauptmann von der freiwilligen Feuerwehr ist er ja auch noch...

Güner Yasemin Balci "Arabboy" 2008



Wenn man der Boulevardpresse glaubt, darf man Berliner Stadtteile wie Neukölln oder Wedding am besten gar nicht mehr betreten, weil da warten die Intensivtäter mit "Migrationshintergrund". Und wer das nicht glaubt: dafür hat die Pseudo-Insiderin (denn die ist ja auch da aufgewachsen usw.) Balci die angeblich wahre Bioghraphie eines arabischen Berlin Gangsters verfasst. Es werden sämtliche gängigen Klischees bedient (häusliche Gewalt, Macho-Getue, Bildungsferne, Zwangsehe, Gewaltbereitschaft, zu nachsichtige Justiz, Parallelgesellschaft etc.), was nicht heisst, dass sie nicht auch alle wirklich zuträfen (das ist ja das Wesen eines Klischees: eine Wahrheit mit Ausnahmen). Im Grunde ist Arraboy die alte Ist-ja-klar-dass-der-sowas-macht-weil-er-so-eine-schwere-Kindheit-hatte-Geschichte. Dabei ist sie literarisch mittelmäßig (erzählt in chronologischen Rückblicken, die am Ende die Gegenwart einholen und fortsetzen) und als Argument bzw. Beitrag zum Problemfeld nicht besonders originell und erhellend. Eine gewisse Fröstelei verursachen einem die unappetitlichen Details von Gewalt und asozialem Verhalten, die so oder so ähnlich in der eigenen weiteren Nachbarschaft stattzufinden scheinen. Rashid ein libanesischer Araber und seine Clique aus Brüdern und Freunden hängen sinnlos auf der Neuköllner Straße rum (bestenfalls) und schikanieren bzw. schädigen ihr Umfeld, auf Schule keinen Bock und zu Arbeit unfähig und -willig, sind sie allein zu einer risikoreichen Kleinkriminellen-Karriere prädestiniert, welche sie auch durchziehen, bis sie auf die übliche Art scheitern, in Drogenabhängigkeit und Abschiebung landen. Was vielleicht noch am ehesten hängen bleibt, ist er Eindruck von Hilflosigkeit (Streetworker?) und Gutmütigkeit des deutschen Rechtsstaates angesichts der parallelgesellschaftlichen Strafdelikte (bei der Zustellung meiner Bei-Stau-in-der-Kreuzung-die-rote-Ampel-um-0,3-Sekunden-Überfahren-Zahlungsaufforderungen ist er dagegen immer sehr zuverlässig).... aber das Buch kam ja auch vor der Affäre Sarrazin raus.

Jose Saramargo "Der Doppelgänger" (O Homem Duplicado) 2002



Ich habe dieses Buch noch nicht zu Ende gelesen und weiß auch nicht ob ich es tun werde, denn es ist schwer zu rezipieren. Der Portugiese Saramargo (der übrigens letztes Jahr verstorben ist) war immerhin Nobelpreisträger (1998) und ist durch den verfilmten Roman "Stadt der Blinden" weltbekannt. Im "Doppelgänger" geht es um einen langweiligen Lehrer, der in einem Film jemanden findet der ihm scheinbar bis auf Haar ähnelt und es folgt eine psychologisierende Recherche, wobei allerlei Anektoden zu den Ansichten des Lehrers bzw. des Autors über die Dinge des Lebens zum besten gegeben werden. Vielleicht kann man so einen anektodischen Stil mögen, ich finde in zwar liebevoll arrangiert aber vor allem zusammenhanglos und abschweifend. Nicht nur, dass ich die Geschichte stellenweise nicht nachvollziehen konnte, lenkt der innere Monolog des Protagonisten (z.B. über die Benennung der Wochentage) oder der anderen Figuren (etwa die lahmenden Gedankengänge eines Videothekars) davon sogar noch ab und fängt bald an zu langweilen und man merkt dem Buch von 2002 an, dass es schon eher die Meditationen eines zu dieser Zeit 80jährigen Autors sind. Was die Lektüre schließlich noch extrem erschwert ist der Umstand, dass Saramargo ohne Satzzeichen und Absätze und wörtliche Rede schreibt, sondern eine endlose Zeichenreihe aneinanderhängt getrennt höchstens durch Kommas, die die Gesprächsbeiträge (innere und äußere) der Personen voneinander absetzen oder Sinneinheiten trennen die wir für gewöhnlich als Satz aufschreiben würden, was zusammen mit dem verschnörkelten Anketodenabschweifungen nur lesbar ist ohne aufzuschauen und zu verschnaufen, welches eine immense Anforderung an den Leser mit sich bringt und diejenigen, die das Buch nicht zu fesseln vermag gut und gerne dazu bringen kann es bald wieder wegzulegen.


Kommentar
Name

suja (am 16.02.13 um 03:21)
Den Doppelgänger wird, was das Durchlesen betrifft, bei mir nicht mal zum Einzelgänger.
Angie (am 30.03.11 um 22:39)
also an mir lag's natürlich nicht! ;)


Urlaub Party

36. Bitte freimachen!
(Indien, 2014)


Auswärts älter werden. Auf den Andamanen. ...weiterlesen

Kalle (am 11.11.14 um 12:38)
Unter Palmen. Das Schöne an dem Beitrag ist, dass ich mich bei jedem Seitenaufruf im Urlaub sehe. Zum Glück ist bald LaOstern :-)
Andreas (am 22.04.14 um 06:53)
Hoffe unsere Mail ist angekommen. Genieße noch die sonnigen Geburtstags-Urlaubstage in der Südsee!
suja (am 20.04.14 um 17:28)
Ihr immer mit eurer Luftmatratze :)
Urlaub

2013/ Myanmar / Fotoblog
(Myanmar, 2013)


2013/ Myanmar / Fotoblog ... Vorhang auf! ...weiterlesen

Kalle (am 01.01.14 um 10:43)
Der liegende Buddha im Kaufhof-Format ist ja mal der Wahnsinn ... schönes Foto-Logbuch, Wippi!
suja (am 25.12.13 um 17:36)
Da kennst du aber meinen Halbautomatik-Bildercrawler schlecht :) Wenn du Langeweile hast abends im Hotel kannst du den Artikel auch noch mit Text anreichern.
Wippi (am 25.12.13 um 14:42)
hatte auf fb ein Fotoalbum hochgeladen - hier erschien das dann als Tweet. Kann eigentlich gelöscht werden
Andreas (am 25.12.13 um 14:25)
Mandalay.
Urlaub Kultur

Mythospektive
(Kuba, 2013)


Kuba ist Versuch, Erfolg und Irrtum zugleich - mit Vorzeichen ungewiss. Inspirierende Widersprüche, spannende Fragen. Persönlicher Mitschnitt aus vier Wochen Inselsozialismus im Wechselbad gefühlter (N)Ostalgie und dem spürbaren Wunsch nach Erneuerung. ...weiterlesen

suja (am 10.01.16 um 17:19)
denke, denke
suja (am 12.10.13 um 22:16)
Ungebetene Nepal-Checker-Werbung ist weg... wenn sie wenigstens nicht bei Kuba gewesen wäre. Dort möge vlt. ein Brückenbau-Ingenieur von der FH Schmalkalden relevanter sein :)
Kalle (am 01.10.13 um 13:29)
... mach mal diesen Nepal Comment weg; muss immer so weit scrollen wegen der ganzen txt-Werbung (und meinen Komment gleich mit)
Kalle (am 29.07.13 um 19:19)
Nepal Web-Robot unterwegs in der Karibik ...
Controller-Kalle (am 17.05.13 um 16:54)
Kuba: ca. 50 Euro/Tag/Person (inkl. die ganzen Mojitos); Jamaika 35 Euro/Tag/Person (mit Selbstversorgung); Mexiko: 40 Euro/Tag/Person (inkl. Sicherheitspaket "Mitte Dreißig")
suja (am 17.05.13 um 15:49)
Wie ist Kuba so von den Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Jamaica und Mexiko?
Kuba-Kalle (am 16.05.13 um 17:22)
So spannesten wie eine 18m² Sperrzone ;-) Ne, mal im Ernst - Kuba ist auf seine Art ein Land der Extreme und löst ein Wechselbad der (Wohl)Gefühle aus. Man weiß auch garnicht, ob zu viele Veränderungen am Ende nun gut oder schlecht wären - Fakt ist, die Kubaner lieben Ihr Kuba über alles. Ob nun mit oder ohne Käseglocke sei mal dahingestellt.
suja (am 16.05.13 um 13:14)
Von allen beschriebenen Ländern ist Kuba am spannesten. Eine Mischung aus Kolonialarchitektur und Pionierrepublik finde ich sehr verlockend.
Urlaub Kultur

Afrikaribische Kontraste
(Jamaika, 2013)


Jamaika bedient mit weißen Sandstränden, türkisblauem Wasser und schallend-lauter Reggaekultur das Reisebild des karibischen Traums. Doch abseits dessen stimmt Jamaika auch nachdenkliche Töne. Es geht um die psychische Last einer dramatischen Kolonialpolitik, es geht um Misstrauen und um Kriminalität, es geht um drei ambivalente Backpacker-Wochen mitten im Paradies. ...weiterlesen

Kalle (am 05.05.13 um 00:42)
Su Jah :-) ... nich übel, das Wortspiel! Jah Maika ist bisschen wie eine Visite in der \"Cradle of Weed\". Bei Rot bleibe stehen, bei Green darfst du ziehen :-)
Su Jah (am 30.04.13 um 12:55)
Journey to Jah ... wieder ein starker und kritischer und literarischer Beitrag, macht aber in Summe schon auch Lust da mal hinzufahren (mit Sandalen). Bin ja schon richtig gespannt auf deine Abrechnung mit Kuba.
Urlaub Kultur

1977 Meilen über dem Mehr
(USA, 2013)


Lesestunde für das cineastisch-illustrierte Manuskript über die gepaarte Nachzeichnung amerikanischer Träumereien in XXL. ...weiterlesen

suja (am 04.04.13 um 15:43)
erkennt man endlich mal die Gesichter auf den Bildern... wo die Wüste wü(s)tet!
Kallerie (am 03.04.13 um 23:38)
Galerieupdate erfolgt.
USkAlle (am 02.04.13 um 17:33)
Danke für´s Lektorat. Die USA sind unabhängig von ihrer Außenpolitik wirklich eine Reise wert - allein die einzigartigen Landschaften, die sich manchmal im 20 Meilen-Takt radikal verändern, sind absolutes Travel-Kino. Man bekommt auch mal ein Gefühl für die Größe der Staaten (Cali ist z.B. ein knappes Drittel größer als ganz Dtl.!). Wo genau fahrn denn deine Eltern hin? Ähnliche Route? Zu den Bildern: Es sind 48 EInzelbilder, die ich aufgrund der miesen Netze in Jamaika zusammenfassen musste. Es wird aber noch ein Galerie-Update geben.
suja (am 02.04.13 um 16:27)
... aber noch mal: super Artikel das ... \"Autos aus den 70ern, Frisuren aus den 80ern, Country aus den 90ern\" und ein PKW-Benzinverbrauch wie in Europa in den 20ern
suja (am 02.04.13 um 16:24)
Ach ja und die Bilder... sind zwar sehr Vintage und Roadmovie, aber wenn man sie in voller Größe öffnet aufgrund ihres Formates und begrenzter Querauflösung doch ziemlich klein (man hätte auf Einzelbildern mehr erkannt). Quasi das Gegenteil von Andreas\' Hochkantophilie :-)
suja (am 02.04.13 um 16:22)
Heute in der S-Bahn hatte ich endlich die Muse den Beitrag zu lesen und muss sagen: stilprägend hochklassig, einer der schönsten Reiseblogs bisher (meinen Eltern, die heute in den Westen der USA geflogen sind hat er auch super gefallen). Ich finde ich die wohlwollend-kritische Art der Auseinandersetzung mit den USA völlig angemessen und am Ende bekommt man doch richtig Lust auch hinzufahren (bei den Zimmerpreisen vlt. auch mal ne Nacht im Auto schlafen).
Urlaub Kultur Ausflug

The Thaiangle Diaries
(Thailand, 2013)


Landschaftliches Juwel, ethnische Vielfalt, historische Kulisse. Siam´s Norden hat viel zu bieten. Exzerpt einer entspannten Moped-Tour von Chiang Mai in´s Goldene Dreieck, die man am besten selbst (er)fährt. ...weiterlesen

suja (am 26.02.13 um 08:54)
Tolle Nordthai Retrospektive. Wirkt fast ein bisschen surreal mit den tollen Bildern.
Urlaub Kultur

Angkor Wow!
(Kambodscha, 2013)


Sattsehen - unmöglich; Chinesen – auch unmöglich. Eins plus drei Tage Besuchszeit im versunkenen Tempel-Erbe der Khmer Hochkultur des frühen 9. Jhd bis späten 12. Jhd. Erfahrungstelegramm aus einer frühzeitlichen Äone, die im Geschichtsunterricht nie Thema war. Leider. ...weiterlesen

Kalle (am 06.03.13 um 07:35)
Und noch ein interessanter Artikel über die mühsamen Restaurationsversuche in Angkor ... und was die Inder damit zu tun haben. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/angkor-wat-in-kambodscha-leidet-unter-zu-vielen-besuchern-a-886807.html
Kalle (am 19.02.13 um 13:39)
Der Wind of Change bläst ja schon paar Tage durch Angkor Wat ... das passen die Scorpions schon irgendwie rein.
sujaxperte (am 19.02.13 um 13:18)
Architektur des Minnegesangs, auf keinen Fall klassisch.
suja, Vateran (am 19.02.13 um 13:06)
So schön. (Scorpion King finde ich aber immer noch besser als die Scorpions)
Urlaub

Southstream Cambodia
(Kambodscha, 2013)


Während sich die Jungs zu ihrem großen Indiana-Jones-Abenteuer aufmachten, setzte ich mich gemütlich in einen Bus, um den Süden des Königreichs zu sehen. ...weiterlesen

suja (am 26.12.13 um 22:22)
Koh Tonsay ist aber nicht dieses Koh Rong, oder? Ich glaub ich muss da mal mit dem Moped hin. http://www.zeit.de/reisen/2013-12/kambodscha-koh-rong
Kalle (am 17.02.13 um 05:20)
Alex, ist ja quasi der Robin Hood aus dem Thüringer Forest :-)
deinekri (am 16.02.13 um 10:51)
haste fein gemacht meine liebe! alex mag besonders bild 10, na klar!beim letzten wäre ich gern der fotograf der sich gleich mit sekt und kippe dazu setzt
suja (am 16.02.13 um 05:14)
Rabbit Insel, kannte ich auch noch nicht, werd ich nächstes mal auch aufsuchen und nen Fisch am Stiel essen. So viel guten STrand hat Kambodsca dann am Ende halt einfach nicht.
Urlaub Family Sport

Mekong, Angkor und Kardamon
(Kambodscha, 2013)


Mekong, Tempel, Staub und Angkor-Bier... von einer fabelhaften zweiwöchigen Rundfahrt durch Kambodscha. ...weiterlesen

suja (am 08.02.13 um 16:28)
GPS? no have
Jungk(all)e (am 08.02.13 um 15:30)
HengHeng-Over III - Jetzt ist Kambodscha dran. Ein fulminater Raider-Bericht, wie er kreativer und zutreffender nicht sein könnte. Neben dem journalistischen Akt steht die multimediale Aufbereitung zudem als Ode an das Land und ... an uns selbst. Aber das geht in Ordnung. Schließlich haben wir per Arsch auf Schleifstein Kratie passiert und per Zeichensprache die Kardamons genommen. GPS ist was für Prenzelwichser. Ganz tolle Arbeit, Jungke! Nächstes mal schleppe ich Dich auch gerne wieder ab ;-) ... Zwischenzeitlich übe ich mich im schnellen Packen *g*
die junge Mutter (am 08.02.13 um 09:54)
JIIHAAA, der junge Vater und der junge Ehemann - ihr hattet wahrlich Spaß!!! Ein wirklich beeindruckendes Filmchen und echt schöne Fotos! glasklare Videoquali versus allgegenwärtiger Staub - die neue Knipse hält was sie versprach. Ihr dürft wieder mal ausreiten, Jungks ;)
Urlaub Kultur Ausflug

Das Leben der anderen
(Singapur, 2013)


48h Expedition durch das insuläre Glitzerhabitat am unteren Rande der malayischen Halbinsel - kaum größer als Hamburg. Gemischte Gefühle: Gratis; Kleines Bier: 10 Dollar. ...weiterlesen

suja (am 06.02.13 um 07:16)
to be is to go shopping - es gibts ja eigentlich nichts gegen das Bedüfnis nach Sauberkeit und Ordnung zu sagen (ich ha e mich als Vorstadtbewohner dazu ja quasi freiwillig dazu verpflichtet), aber irgendwie befällt mich in der überall gleiche Mall-World der China-Kapitalismus-Leuchtfeuer (Hongkong, Shanghai, Singapur... und ein paar Dutzend anderer Städte) immer so eine Traurigkeit und Sinnleere, ich will nicht das Shopping der Grund des Daseins werden soll. Singapur, da bleib ich am liebsten im Flughafen.
Urlaub Kultur

Die Möglichkeit vieler Inseln
(Indonesien, 2013)


Indonesien, same, same, but different - der Asia-Sinnspruch erklärt sich in vielen Aspekten erstaunlich neu. Eine Reprise in drei Teilen (naja, eigentlich vier). ...weiterlesen
Urlaub Kultur

Es rappelt am Vulkan
(Indonesien, 2013)


Der größte Inselstaat der Welt mit der besten Fußballmannschaft Süd-Ost-Asiens führt die längste Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten und bietet das wohl umständlichste Nah- und Fernverkehrssystem - Indonesien ordnet sich a priori als Superlativ ein, den man gezielt recht gut bereisen kann, um sich eine Meinung zu bilden. ...weiterlesen

suja (am 09.01.13 um 05:57)
Sind die aufgeklärten Orang Utans auch muslimisch? (vom Bart her ja schon)
Urlaub Sport

MotoTrekk - Episode 1
(Nepal, 2012)


Freiheit per Zweirad. Nepal geht auch wunderbar per „Bike&Hike“. Man muss nur umsatteln. Erlebnisbericht der Ralley durch´s Valley. ...weiterlesen

Kalle (am 21.12.14 um 12:58)
Moto Messners
sujanath (am 02.01.13 um 17:15)
Phänomenal. Ich kenne kein fotogeneres Land als Nepal.
Urlaub Sport

Star(t)Trekk - Episode 1
(Nepal, 2012)


Trekking - die ausrüstungsbetonte Form des Intensivwanderns mit Parallelen zum Fußball. Technik und Beinarbeit sind alles. Tagebuch zweier Erst(r)aufsteiger. ...weiterlesen

Kalle (am 22.12.12 um 14:43)
Die Welt hält mehr bereit als nur Kiez und Beach. Wir haben auf jeden Fall unvergessliche (Selbst)Erfahrungen gesammelt. Wer den Berg scheut, der nicht weit schaut ;-)
suja (am 19.12.12 um 19:26)
Euer natürlicher Lebensraum ist eben doch der Kiez oder der Beach. Aber immerhin: über den Ausblick werdet ihr noch Jahre schwärmen können und im Urlaub kann man ja auch mal bissle dreckig sein.
Urlaub Sport

Königreich der Himmel
(Nepal, 2012)


Hochspirituelle Region. Einzigartiges Ökosystem. Ethnisches Kaleidoskop. Nepal aus der Sicht zweier Jungfrauen am Berg. ...weiterlesen

suja (am 16.12.13 um 10:56)
Him- and Hermalaya
Kalle (am 16.12.13 um 09:12)
Die Stunde des Gestutzten. Nepal war wirklich eine rassige Etappe. Bike&Hike zu Zweit im Himalaya.
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